Ortsrundgang durch Möttau: Bürgermeisterkandidat Daniel Jung vor Ort

Veröffentlicht am 31.03.2012 in Lokalpolitik
Ortsrundgang Möttau Backhausweg

Möttau, der nordwestlichste Ortsteil Weilmünsters, liegt direkt an der Grenze zum Lahn-Dill-Kreis. In dem rund 350 Einwohner zählenden Dorf, das malerisch zwischen dem „Möttauer Weiher“ und einem großem Waldgebiet liegt, trafen sich jetzt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Ortsrundgang mit Bürgermeisterkandidat Daniel Jung...

Zu Beginn des Rundgangs fiel sofort ein Leerstand ins Auge: Dringend notwendige Reparaturen sind schon mehr als 10 Jahre überfällig, die Verfallserscheinungen nicht mehr zu übersehen. Mittlerweile ist auch das Dach zerstört.

Zentrales Thema zu Beginn war die Ortskernsanierung

Hier sei eine aktive Ortskernentwicklung überfällig befand Daniel Jung. Weilmünster benötige dringender denn je ein Sanierungsprogramm, so der Bürgermeisterkandidat. Leerstände beeinträchtigten das Gesamtbild, und führten auch bei denjenigen zu Frust, die ihre Gebäude in Schuss halten.

Ortsrundgang Möttau Backhaus Ortsrundgang Möttau Daniel Jung

Er verwies gleichzeitig auf die vorbildlich und mit viel Eigenleistung sanierten Fachwerkhäuser in Möttau, die dagegen einen positiven Akzent setzen.

Nachhaltige Zukunftsinvestitionen

Zusätzlich zum Sanierungsprogramm setzt Jung auf einen Ausbau der Kinderbetreuung, um die Zukunft der Ortsteile zu sichern. Nur ein flächendeckendes Betreuungsangebot mache gerade auch kleinere Ortsteile interessant für junge Familien, denen Jung ein attraktives Lebensumfeld bieten möchte. Dazu gehöre auch, das Mobilitätsangebot für alle Ortsteile zu verbessern.

Mobilität in allen Ortsteilen verbessern

Aus Sicht der Möttauer ist beim öffentlichen Nahverkehr eine deutliche Verschlechterung eingetreten. Nur wenige Busse fahren die Kerngemeinde an und die Haltestelle liegt weit außerhalb des Ortskerns.
Für Bürgermeisterkandidat Jung bedeutet die Zukunft der Mobilität, sich vom althergebrachten starren System zu lösen. Mit dem "WeilMobil" gebe es ein Zukunftskonzept für eine bedarfsgesteuerte Mobilität. Nicht die Verkehrsgesellschaft bestimme den Fahrplan, sondern der Bürger selbst. Aus Sicht der Möttauer wurde dazu der Vorschlag gemacht, mit dem WeilMobil auch für eine direkte Anbindung nach Grävenwiesbach zu sorgen, damit Pendler eine flexible Anbindung zur Taunusbahn nach Frankfurt hätten.

Windkraft-Erträge für die Menschen vor Ort

Auch der geplanter Standort für einen Windpark wurde von den Teilnehmern in Augenschein genommen. Einige Teilnehmer bemängelten dazu eine teils fehlende Information der Bürger durch die Gemeinde. Daniel Jung bekräftigte, dass für ihn bei der Errichtung von Windenergie-Anlagen Transparenz an erster Stelle stehe. Auch sollen die Erträge örtlichen Projekten zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeisterkandidat zeigte so auf, wie die Früchte der Energiewende beispielsweise den örtlichen Kindergärten oder einer verbesserten Mobilität zu Gute kommen könnten.

Ortsrundgang Möttau Ortsrundgang Möttau Schmuckes Fachwerkhaus

Bevor der Rundgang in Gaststätte „Zum Waldhorn“ ausklang, beteuerte Jung abschließend: „Auch für einen kleinen Ortsteil wie Möttau sehe ich gute Zukunftschancen. Jetzt ist der Zeitpunkt, nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern die richtigen Weichen zu stellen.“

 

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